Einbruchschutz Fenster: Hand schaltet die Alarmanlage am Bedienteil neben der Tür scharf

Fenster und Terrassentür sichern: die Schwachstellen im Erdgeschoss zuverlässig schützen

Einbrecher suchen nicht die größte Herausforderung, sondern den bequemsten Weg. In den meisten Fällen führt dieser Weg über ein Fenster oder eine Terrassentür, weil sich Standardbeschläge mit einfachem Werkzeug in wenigen Sekunden aufhebeln lassen.

Auf unserer Website finden Sie für jede dieser Schwachstellen den passenden Melder, vom Tür- und Fensterkontakt bis zum Vorhangmelder für den Außenbereich. Zu jedem Gerät sind Einsatzzweck und technische Daten hinterlegt.

Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass die Kombination aus stabiler Mechanik und elektronischer Überwachung den größten Effekt hat. Entscheidend ist, dass der Alarm fällt, bevor jemand im Raum steht.

Warum Fenster und Terrassentüren die klassische Schwachstelle sind

Ein gekipptes Fenster ist kein Kompromiss, sondern gilt als offen. Es lässt sich von außen in Sekunden vollständig öffnen, ohne dass dafür Werkzeug oder Kraft nötig wäre.

Betroffen sind außerdem alle Fenster und Türen, die über ein Vordach, einen Carport oder ein Garagendach erreichbar sind. Diese Positionen werden bei der Planung gern übersehen, obwohl sie im ersten Stock genauso zugänglich sind wie eine Terrassentür im Erdgeschoss.

Hinzu kommt der Sichtschutz rund um das Grundstück. Hohe Hecken und blickdichte Zäune schützen Ihre Privatsphäre, geben aber auch dem Täter Deckung.

Tür- und Fensterkontakte: die Grundsicherung der Außenhaut

Der Tür- und Fensterkontakt SM201 meldet das Öffnen sofort an die Zentrale, also noch bevor jemand im Raum steht. Das ist der wesentliche Unterschied zur reinen Innenraumüberwachung, die erst anschlägt, wenn der Einstieg bereits geschehen ist.

In der App sehen Sie zusätzlich eine Anzeige für geöffnete Fenster. Vor dem Verlassen des Hauses erkennen Sie damit auf einen Blick, ob irgendwo noch gekippt ist.

Der Melder misst 24 mal 25 mal 90 Millimeter, arbeitet kabellos über das Funkprotokoll U-Net 5.0 und kommt mit einer Batterie rund viereinhalb Jahre aus.

Zum Tür- und Fensterkontakt

Multisensor: Alarm beim Aufhebeln und bei Glasbruch

Wer über die reine Öffnungsmeldung hinausgehen möchte, setzt den Multisensor SA202 ein. Er löst bereits beim Aufbrechen aus, also in dem Moment, in dem am Rahmen gehebelt wird, und zusätzlich bei Glasbruch.

Sinnvoll ist das überall dort, wo große Glasflächen verbaut sind, etwa bei Terrassen- und Balkontüren oder bei bodentiefen Fenstern. Genau diese Flächen sind für einen Einstieg am attraktivsten.

Ein angenehmer Nebeneffekt: Sind alle Fenster eines Raumes gegen Glasbruch gesichert, benötigen Sie dort in der Regel keinen zusätzlichen Bewegungsmelder.

Vorhangmelder für außen: Alarm, bevor jemand am Fenster steht

Der Vorhangmelder SP220 wurde für den Frontalschutz entwickelt. Er legt einen schmalen Erfassungsvorhang von bis zu zwölf Metern Länge und sechs Metern Höhe entlang der Fassade, also direkt vor Fenster, Türen und Wände.

Damit verschiebt sich die Alarmgrenze nach außen. Ein Täter wird bereits erkannt, während er sich der Fassade nähert, und nicht erst beim Kontakt mit dem Fenster.

Der Melder arbeitet mit Zwei-Wege-Funk und bringt Manipulationsschutz, aktiven Schutz gegen Abdecken sowie Batteriewarnung mit. Konfigurieren lässt er sich vollständig aus der Ferne.

Innenraumüberwachung als zweite Linie

Ist der Einstieg trotzdem gelungen, greift die zweite Linie. Der Bewegungsmelder SP201 erfasst bis zu zwölf Meter weit über einen Winkel von 100 Grad und arbeitet mit Temperatur-Kompensation, damit Sommerhitze die Erkennung nicht verfälscht.

Für Haushalte mit Tieren ist die Ausblendung wichtig: Der Melder löst bei Tieren bis 27 Kilogramm und bis 100 Zentimeter Höhe nicht aus. Hund und Katze dürfen sich also weiter frei bewegen.

So entsteht ein gestaffelter Schutz aus Fassade, Außenhaut und Innenraum, der zum jeweiligen Grundriss passt.

Fazit

Fenster und Terrassentüren entscheiden darüber, ob ein Einbruchversuch erfolgreich ist. Unsere Empfehlung: Sichern Sie zuerst alle von außen erreichbaren Fenster und Türen mit Kontakten, ergänzen Sie große Glasflächen um Multisensoren und schirmen Sie exponierte Fassadenseiten mit einem Vorhangmelder ab. Welche Positionen das bei Ihnen konkret sind, klären wir gemeinsam in der kostenlosen Analyse.

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